Der 1. Zahn
Im ersten Lebensjahr brachen zunächst die Zähne hervor, die Ihr Kind zum Beißen brauchte: Sie sind eher scharf und flach. Nun brechen die Zähne hervor, die es zum Kauen braucht, also eine viel größere Fläche haben.
Etwa in der Mitte des dritten Lebensjahres ist das Milchgebiss komplett.
Kurz vor dem Durchbruch ist die Zahnleiste gerötet und geschwollen. Das Kind kann unter Umständen leichten Durchfall und Fieber haben oder Unruhe aufzeigen.
Was kann man tun, um das Zahnen zu erleichtern?
Die Zähne brechen langsam durch das Zahnfleisch durch. Das kann für Ihr Kind sehr unangenehm sein. Geben Sie Ihrem Kind nach Möglichkeit immer etwas Hartes zu beißen
Es kann sich dabei um geeignete Gegenstände aus Ihrem Haushalt handeln, aber auch um einen
Beißring, der mit einem Gel gefüllt ist, und dadurch auch gekühlt angeboten werden kann. Auch wenn das Milchgebiss ja ohnehin wieder ausfallen wird, sollten Sie auf keinen Fall die Zahnpflege Ihres Kindes vernachlässigen: Gesunde Milchzähne sind die Grundlage eines starken Gebisses.
Die Zahnpflege
Sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist, sollten Sie mit der Zahnpflege beginnen. Eine Reinigung zweimal täglich ohne Zahncreme, mit Wattestäbchen oder einer
Erstlingszahnbürste reicht völlig aus.
Gesunde Ernährung und der weitmöglichste Verzicht auf Zucker und Süßes ist die beste Kariesprophylaxe.
Im dritten Lebensjahr wird Ihr Kind vielleicht auch darauf drängen, sich selbst die Zähne putzen zu wollen. Sie werden sein Vorbild sein, das es versuchen wird, zu imitieren! Überlassen Sie es Ihrem Kind ruhig, sich selbst die Zähne zu putzen, aber kontrollieren Sie, bzw. bürsten Sie noch einmal nach!
Kariesvorbeugung durch Fluorid
Anhand neuer Forschungsergebnisse zum Wirkmechanismus von Fluorid haben die Zahnmedizinischen Fachgesellschaften ihre bisherigen Empfehlungen zur Kariesvorbeugung mit Fluorid geändert.
In zahlreichen Untersuchungen hat sich in den vergangenen Jahren erwiesen, dass Fluorid vorwiegend durch direkten Kontakt mit dem Zahnschmelz karieshemmend wirkt. Die effektive Wirkung lokaler Fluoridierungsmittel macht den Einsatz von Fluoridtabletten nur noch in wirklich besonderen Fällen nötig. Eine fluoridhaltige Zahnpasta ist also ein sehr gutes Mittel zur Kariesprophylaxe.
Folgende Eigenschaften des Fuorid bewirken den Kariesschutz
- Fluorid beschleunigt die Wiedereinlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz und kann sogar beginnende Karies zurückdrängen
- Fluorid erhöht die Säureresistenz des Zahnschmelzes und verhindert das Herauslösen von Mineralien
Regelmäßige Zahnpflege ist das A und O
Die lebenslange Pflege der Zähne mit Fluoridhaltigen Mund und Zahnpflegemitteln sind ein wichtiger Baustein für die Zahngesundheit. Für Kleinkinder empfehlen Zahnärzte bereits ab dem ersten Zahn das Zähneputzen mit Kinderzahnpaste mit einem Fluoridgehalt von bis zu 500ppm(entspricht 0,05Prozent - siehe Packungsinformation).
Inhalt
- Willkommen
- Was tun bei Fieber
- Was tun bei Verstopfung
- Was tun bei Verbrennungen
- Wie verabreicht man Kindern Medizin
- Naturheilkunde für Kinder
- Kinderimpfungen
- Der erste Zahn
- • Impressum
News
Chips schädlicher als SchokoladeNeue Studien belegen,das die Kombination aus Zucker und Stärke -zu finden in Chips, Crackern und Cornflakes- verheerender ist als Schokolade. Denn Zucker und Stärke setzen sich besonders stark an Zähnen fest. Beste Basis um den Zahnschmelz anzugreifen. |